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Student Award 2023 für Masterthesis

Aktualisiert: 15. Apr.



Seit seiner Masterthesis diesen Sommer ergänzt unser ehemaliger Werkstudent Amin Ramezani als Architekt das Team. Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass seine Abschlussarbeit mit einem Student Award ausgezeichnet wurde, zu dem wir ihm herzlich gratulieren. Hier eine Kurzbeschreibung des Projekts:


Die Revitalisierung der Altstadt von Oudlajan


Oudlajan ist eines der ältesten Viertel in Teheran und liegt nördlich des Großen Basars. Durch die jahrzehntelange Erweiterung der Marktflächen veränderte sich das Viertel mehr und mehr zum Nachteil, indem sich vermehrt Lagerhäuser und Werkstätten ansiedelten und die Bewohner aus verschiedenen Gründen abwanderten. Baufällige Häuser, unbewohnbare Ruinen und Brachland prägen nun das Straßenbild. Das wichtigste Ziel der Revitalisierung von Oudlajan besteht darin, die Lebensqualität und Sicherheit im Quartier zu erhöhen, um die Menschen zur Rückkehr in ihre Häuser zu bewegen.


In den traditionellen Häusern lebten meist mehrere Familien zusammen. Diese Häuser hatten ein bis zwei Stockwerke und teilten sich einen Innenhof. Mit der Veränderung der Lebensgewohnheiten ist das Zusammenleben mehrerer Familien in einem Haus obsolet geworden. Außerdem waren die Grünflächen des Hofes nur den Bewohnern zugänglich und von außen nicht einsehbar. Die vorgeschlagene Topologie schafft die Möglichkeit, dass die Gartenhöfe auch in begrenztem Umfang dem öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt werden. Durch die Platzierung von Ladengeschäften im Außenkörper und die Definition von Wohnraum in den Obergeschossen bleibt das Viertel auch im Falle von Leerständen Tag und Nacht lebendig, was die Sicherheit in der Nachbarschaft erhöht.


Die Gebäude sind nach dem Modulbauprinzip konzipiert, das eine geeignete Spannweite für Stampflehmkonstruktionen ermöglicht. Lehm ist ein einheimisches und nachhaltiges Material, das kostengünstiges Bauen ermöglicht. Dank der hohen Wärmekapazität halten die Außenwände tagsüber Hitze ab und geben gespeicherte Wärme nachts an den Innenraum ab. Neben herkömmlichen Kühlanlagen kommt im Kulturzentrum auch ein Windturm zum Einsatz. Dies ist ein traditionelles Lüftungssystem, das durch negativen Luftdruck eine natürliche Ablüftung ermöglicht.



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