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/ PROJEKT

Tipsy

Interieur für einen Wine Concept Store

Wenn Sternekoch Anton Schmaus eine neue Gastro-Idee im Sinn hat, bedeutet dies für das PURE Interieur Team jedes Mal eine Bewusstseinserweiterung: Den Horizont öffnen, ‚outside the box‘ denken, spontane Impulse zulassen, visionieren. Dies würde wieder einmal eine kraftvolle Zusammenarbeit werden. Und so entstand im ehemaligen Frühstücksraum eines Altstadthotels der Wine Concept Store ‚Tipsy‘. Er liegt direkt neben einem weiteren Erfolgslokal aus dem Schmaus-Portfolio, dem ‚Sticky Fingers‘.


Anton Schmaus hat ein Faible für deutschen Wein und will diesen seinen Gästen auf spezielle Weise nahebringen: sie sollen sich im ‚Tipsy‘ fühlen wie bei Freunden in der Küche. Deshalb bekam die Küchenzeile im neuen Store den Paradeplatz: Der schwefelgelbe Solitär wird von bunt lackierten Weinregalen aus Baustahlgittern umrahmt. Davor thront in Lachsrosa ein überdimensionaler und multifunktionaler Tresen. Zwei Kronleuchter hauchen ihr wattewolkiges Licht auf die Szenerie. Zart und frech stemmen sie sich gegen die ambitionierten monochromen Farbflächen: Die Fenstersitzbank in Ultramarinblau, die Nischenecke in Koralle, die Wandsitzbank in Türkis und Gelb. Decken- und Wandflächen sind entsprechend vielfältig koloriert.


Der Farbkanon für dieses Colorblocking-Spektakel stammt, wie auch das gesamte Corporate Design für das ‚Tipsy‘, von der Regensburger Agentur klein,laut.


Die Interieurplanung und die Ausführung durch die Handwerksbetriebe gestaltete sich aufgrund der Denkmal- und Altbausituation diffizil. Dennoch gelang es, die Einbaumöbel exakt einzupassen.Die lose Möblierung wurde so ausgewählt, dass sie sich unbefangen und filigran im Raum verteilt. Die gesamte Komposition des Interieurs erzeugt Spannung wie Konsens: Punchy, edgy, smart und easy.


Der Bauherr dazu: „Die ganze Haltung ist lässig und locker, ohne abgehobene Attitüde. Wir zeigen, dass man Wein nicht nur in muffigen Gewölbekellern präsentieren kann, sondern in einem urbanen Ambiente.“


Aus den alten Gemäuern hätte man tatsächlich ein traditionelles Weinkellerambiente herausarbeiten können. Der Putz ist grob, die historischen Mauersteine sind teils sichtbar belassen, tiefe Fensternischen und Bogenfelder prägen den Raum, der kaum einen rechten Winkel aufweist. Doch stattdessen zeigt das ‚Tipsy‘ nun entschlossen clean und urban eine heitere Willkommenskultur. Wie bei Freunden in der Küche eben.

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Nummer

P2071

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GR

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BGF

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Planungszeitraum

01/2021 - 01/2022

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Ausführungszeitraum

06/2022 - 10/2022

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Leistungen

Innenarchitektur LPH 1-8

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Wohnfläche

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Nutzfläche

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Fotografien

Herbert Stolz

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Auszeichnungen

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